Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera?

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera? omnidirektionale KameraViele Interessenten stellen sich zunächst die Frage „Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera?„, bevor sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden. Ursprünglich wurden diese Geräte für die Militär- und Überwachungstechnik entwickelt. Doch im Zuge der Virtual-Reality-Welle wurden diese Geräte auch bei Privatpersonen immer populärer. Die Omnidirektionalen Kameras erzeugen vollsphärische Aufnahmen.

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera? Der Aufbau

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Systeme bei 360 Grad Kameras, die sich bezüglich ihres Aufbaus voneinander unterscheiden. Bei den sogenannten katadioptrischen Lichtsystemen besitzen die Kameras ein Objektiv mit Linse sowie einen Spiegel. Dieser reflektiert die Lichtstrahlen in einem großen horizontalen und vertikalen Umgebungsbereich zur Linse der Kamera hin.

Daneben gibt es eine weitere Methode bei der wird das Licht gewissermaßen gefaltet, also so verändert, dass die Kamera insgesamt kleiner gestaltet werden kann. Des weiteren werden von verschiedenen Herstellern auch mehrere Typen von Spiegeln miteinander kombiniert. Daraus ergeben sich zahlreiche verschiedene Systeme.

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera: die wichtigsten Modelle im Überblick

Bei dem katadioptrischen System – auch als Spiegellinsenobjektiv bekannt – handelt es sich um das wohl am weitesten verbreitete System für Rundum-Aufzeichnungen in der Robotik. Als optische Elemente werden hier Linsen und Spiegel verwendet. Bei diesem System wird der Spiegel so vor dem Objektiv fixiert, dass die Lichtstrahlen aus allen Richtungen auf das Objektiv gelenkt werden können. Größtenteils werden diese Kameras senkrecht auf dem Roboter installiert. Dadurch lässt sich ein horizontales Sichtfeld von bis zu 360 Grad erfassen. Verwendet werden übrigens die verschiedensten Arten von Spiegeln.

 

 

Von einer mosaikbasierten Kamera spricht man, wenn mehrere Kameras zu einem  Verbund zusammengeschlossen werden. Bei dieser Variante wird von jeder Kamera nur ein kleiner Bereich der Umgebung aufgenommen. Die einzelnen Bilder werden anschließend – ähnlich wie bei Mosaiksteinen zusammengefügt, sodass insgesamt ein Rundumbild entsteht. Wie viele Kameras notwendig sind, hängt von der Brennweite der Objektive ab. Hier gilt: Je geringer die Brennweite ist, umso größer ist der Blickwinkel.

Für 360 Grad Kameras im privaten Bereich ist es üblich, dass in das Gehäuse auf beiden Seiten der Kamera extreme Weitwinkelobjektive eingebaut werden. Diese werden als Fisheye-Objektive bezeichnet. Sie können üblicherweise ein Blickfeld von 220 Grad erfassen, sodass aus den zwei Einzelbildern eine Panorama-Aufnahme entsteht.

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera? So werden die Geräte benutzt

Vor allem bei Einsteigermodellen ist das Handling sehr unkompliziert. Sobald sich der Benutzer mit dem Gerät vertraut gemacht hat, kann er entscheiden, wo es platziert werden sollte. Natürlich kann das Gerät jederzeit abgenommen und an anderer Stelle fixiert werden, beispielsweise am Motorrad, am Fahrrad oder am Schutzhelm beim Skifahren.

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera? So werden Videos gemacht

Jede 360 Grad Kamera besitzt eine Halterung, mit der sie an beliebigen Stellen angebracht werden kann. Die Halterungen unterscheiden sich aber von Hersteller zu Hersteller. Damit die Aufnahme startet, wird bei vielen Modellen vom Smartphone aus ein Signal gegeben, um die Synchronisation zu gewährleisten. Anschließend werden die Aufnahmen der beiden Linsen zu einem Video zusammengesetzt.

Bei zahlreichen Modellen können die Aufnahmen jedoch auch manuell bearbeitet werden. Die verschiedenen Hersteller bieten unterschiedliche Möglichkeiten, was Schnitt und sonstige Nachbearbeitung wie Belichtung und Ton angeht. Bei einigen 360 Grad Kameras ist die manuelle Nachbearbeitung sogar zwingend notwendig. Sobald das geschehen ist, kann das Video ganz einfach auf Smpartphones, Laptop oder Tablet gezogen werden. Von hier aus kann es dann auf jede beliebige Online-Plattform gezogen werden.

Wie funktioniert eine 360 Grad Kamera? Das ist beim Kauf zu beachten

Für welches Modell sich der Käufer entscheidet, ist nicht zuletzt eine Frage des Budgets. Denn die Preisspanne reicht vom mittleren zweistelligen Bereich bis 180.000 Euro. Teurere Modelle sind oft mit zusätzlichem Zubehör ausgestattet. Dadurch haben die Besitzer mehr Möglichkeiten, ihre Kamera effektiv und kreativ zu nutzen.

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